Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dual Xeon Rechner
SnakeKaplan
07.09.2008, 21:05
Moin Moin ihrs
Ich hab heut nen absoluten Glücksgriff (http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=130251400947&ssPageName=STRK:MEWN:IT&ih=003) gelandet.
Vor dem Kauf hab ich mir bei einem der Supermicro-reseller den Preis eines genau gleich zusammengestellen System ausrechnen lassen. Gut und gerne knapp unter 4000 €.
Und da Serverhardware für den 24/7/365-Betrieb unter Volllast konzipiert wird, ist dieses Ding - mal abgesehen von den Desktopfestplatten - noch so gut wie neu.
Mir tuts fast schon leid für den Verkäufer. So wenig Geld ist bitter.
Ich glaub, wenn ich die CPUs und den RAM verkaufen würd, hätt ich das Geld leicht wieder drin.
Was sagt ihr dazu?
Wünsch euch nen schönen Start in die Woche.:bindafür:
Terminator
07.09.2008, 21:18
Hallo snake,der Rechner ist schon klasse.Sehr beeindruckend.Schließe mich an.Da hast du einen absoluten Glücksgriff gelandet.Glückwunsch zu deinem neuen Rechner.
Gruß: Terminator
SnakeKaplan
07.09.2008, 21:26
.Glückwunsch zu deinem neuen Rechner.
Danke!
Ich hoff mal, da ist kein Hacken dabei.
Diese Begründung "ich verkaufe das System, weil ich mir nen Notebook kaufen will" find ich schon sehr strange...
Terminator
07.09.2008, 21:37
Danke!
Ich hoff mal, da ist kein Hacken dabei.
Diese Begründung "ich verkaufe das System, weil ich mir nen Notebook kaufen will" find ich schon sehr strange...
Hi Snake,ich drücke beide Daumen,daß bei dem Rechner alles in Ordnung ist.Halte uns mal auf dem Laufenden,wenn du den Rechner bekommen hast.
Gruß: Terminator
baracutio
08.09.2008, 16:26
Wow... Scheit ja 'n richtiges Arbeitsgerät zu sein. Wofür willst du die Workstation hauptsächlich einsetzen? Nur Boinc wäre eigentlich ne Verschwendung...
mfg bara
SnakeKaplan
08.09.2008, 17:22
Nur Boinc wäre eigentlich ne Verschwendung...
Wird wohl auch zum Zocken verwendet, aber ich hab nicht wirklich viel Zeit dafür.
SnakeKaplan
29.09.2008, 12:15
Heute durfte ich ihn entgegennehmen.
Er hat wirklich seine 30 kg Kampfgewicht :o
Meine Güte, würd ich ihn gern schnurren hören....
Aber ich muß jetzt auf Arbeit :(
Bleibt noch die Frage nach dem Betriebssystem:
Ich würds mal wieder gern mit nem Linux probieren.
Was könnt ihr mir empfehlen?
Bin aus Linux wieder ganz raus. Hat sich bestimmt ne Menge getan.
Wenn mir jemand nen kurzen Überblick zamtippseln könnte, wär ich sehr dankbar ;)
Energiequant
29.09.2008, 17:52
Na dann auch nochmal von mir einen verspäteten Glückwunsch zum Kauf. :)
Bei Linux bin ich nach wie vor für Gentoo, sofern man genug Ahnung vom System und/oder Zeit zum ersten Einrichten hat. (Open)SUSE soll wieder etwas besser geworden sein, allerdings bin ich immernoch der Meinung das hat nichts auf Servern zu suchen (aber hey, einem BOINC-Rechenknecht müsste das weitestgehend egal sein :) ). Von Red Hat und Fedora hab ich seit Jahren die Finger gelassen und Debian ist mir immernoch zu unsympathisch.
Seh grad, daß Majonas im Chat ist; evtl. kann er ja was aktuelles über Fedora sagen?
SnakeKaplan
30.09.2008, 00:44
what about mandrake?
Energiequant
30.09.2008, 09:28
Heißt schon seit Ewigkeiten Mandriva. :-D
Zu Mandrake-Zeiten hab ich das auch mal ausprobiert und fands ganz nett, aber von Übersetzungsfehlern übersäht. Das ist aber schon so lange her (ungefähr 2000/2001?), daß sich inzwischen sehr viel sowohl zum positiven wie auch negativen geändert haben kann.
Ubuntu und seine Derivate (Kubunu, Xubuntu, ...) wären sicherlich noch einen Blick wert. Das wird interessanterweise von normalen Anwendern und sogar Linux-Neulingen bis hin zu Entwicklern ziemlich gern eingesetzt und es gibt sogar eine "Server Edition", schafft es also das ganze Spektrum an Benutzern anzusprechen. Richtig getestet hab ich es leider noch nicht, nur auf 2 Notebooks mal kurz angesehen. Sah aber sehr vielversprechend aus. Übersicht auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu
SnakeKaplan
30.09.2008, 22:14
So, dann wollen wir mal das Ding anwerfen. Zu Testzwecken nehm ich mal Mandriva - falls es überhaupt so weit kommen sollte^^
EDIT:
Also....
Mir fallen die Ohren ab.
Ich hab wirklich Ohrenschmerzen so laut ist der Kasten. UNVORSTELLBAR.
Föne sind nur noch lauter, weil die Frequenz höher ist.
manman.
Aber schaut soweit alles gut aus.
Mandirva kommt aber wohl erst morgen drauf.
SnakeKaplan
03.10.2008, 22:15
Vier Kerne für POEM
...und hier ist er! (http://boinc.fzk.de/poem/show_host_detail.php?hostid=32889)
Endlich.
Nach dem katastrophalen Misserfolg unter Mandrivia rennt er nun unter ubuntu.
Weil ich schon wieder Paranoia schieb:
Wie kann ich herausfinden, obs diesmal echte 64 bit sind?
RAM weden von 8 GB nur 4 erkannt.
ABER ich hab die spezielle 64bit Ubuntu-Version runtergeladen. (oder hätt ich die Itanium nehmen sollen? Lacht nicht. Ich hab einfach nicht herausgefunden, ob Xeons mehr mit Itanium zu tun haben, als daß auf beiden Intel steht....)
Und die Bildschirmauflösung ist auch nicht so der Hit.
Naja hauptsache BOINC rechnet endlich.
Energiequant
04.10.2008, 16:23
Wie kann ich herausfinden, obs diesmal echte 64 bit sind?
U.a. indem man sich das Format einer beliebigen Binary ausgeben lässt: file /lib/libgcc_s.so.1
Gibt bei mir:
/lib/libgcc_s.so.1: ELF 64-bit LSB shared object, x86-64, version 1 (SYSV), stripped
RAM weden von 8 GB nur 4 erkannt.
Wo steht das; mit welchen Programm lässt Du Dir das anzeigen? Kenne mich mit Xeon nicht aus, aber vielleicht muss man denen für mehr als 4 GB eine Art "High Memory" im Kernel konfigurieren, so wie vielen anderen CPUs auch? Evtl. hat Ubuntu auch einen fertigen Kernel dafür parat.
SnakeKaplan
12.10.2008, 13:45
RAM weden von 8 GB nur 4 erkannt.
Jetzt hatte ich mal wieder etwas Zeit.
Also:
Es sind 6 Module (hat man mich nun doch noch übers Ohr gehaun, oder wie soll das 8GB ergeben?) von denen in der Summe aber nur ca 2,7 GB beim Boot erkannt wurden.
Ich hab alle Riegel so eingesteckt, wie im Handbuch beschrieben. Jetzt erkennt er nur noch 2 GB.
Ich weis nicht warum.
Um den RAM als Fehlerquelle auszuschliesen, wollt ich memtest (der bei ubuntu dabei war) drüberlaufen lassen.
Das war noch, als 2,7 GB erkannt wurden.
Dann hab ich im memtest eine Funktion in einem Menü gefunden, bei der man irgendwie den gesamten Speicher in die Prüfung mit einbeziehen hätte können.
Hab diese aktiviert und der zu prüfunde Speicher erhöhte sich auf ca 3,0 GB. Es gab dann aber nur rote Fehlermeldungen und nach 20 sec hatte sich memtest aufgehängt.
Als einzige Lösung sehe ich jetzt: Jeden Riegel einzel und allein einbauen und mit memtest prüfen.
Fällt sonst noch wem was ein?
Es sind 6 Module (hat man mich nun doch noch übers Ohr gehaun, oder wie soll das 8GB ergeben?)
Nun ja, das geht schon:
2x2 + 4x1 = 8 8)
Ansonsten würde ich das auch so machen:
Als einzige Lösung sehe ich jetzt: Jeden Riegel einzel und allein einbauen und mit memtest prüfen.
SnakeKaplan
24.12.2008, 15:14
Nun ja, das geht schon:
2x2 + 4x1 = 8 8)
Ansonsten würde ich das auch so machen:
Genau so ist es auch.
Alle RAMs sind fehlerlos. (Hab aber nur einen Durchgang bei memtest je Riegel gemacht)
Das heist dann wohl:
Entweder hat das Board nen Knacks oder es gibt Probleme mit der Kompatiblität (Timings etc pp.)
Mal schaun....
Wie bekomm ich eigentlich dieses Raid zum Laufen?
Es mag und mag und mag einfach nicht. Mal schaun, ob die Platten überhaupt noch funktionieren.....
Energiequant
24.12.2008, 20:46
Entweder hat das Board nen Knacks oder es gibt Probleme mit der Kompatiblität (Timings etc pp.)
Mal schaun....
Memtest konnte wirklich die vollen 8GB durchtesten? Dann wird vermutlich eher ein Software-Fehler vorliegen.
Wie bekomm ich eigentlich dieses Raid zum Laufen?
Es mag und mag und mag einfach nicht. Mal schaun, ob die Platten überhaupt noch funktionieren.....
Hmmm... Ich bin kein Freund von Hardware-RAIDs weil dazu die Controller identisch oder zumindest kompatibel zueinander sein müssen wenn der alte abraucht. Software-RAID unter Linux ist aber überhaupt kein Problem, total leicht einzurichten. Guck Dir mal die Manpage von mdadm an (also man mdadm), oder google kurz nach einem Tutorial. Musst im Prinzip nur auf mehreren Platten je eine gleich große Partition einrichten mittels fdisk und auf Typ fd (Linux raid autodetect) setzen (nur, damit mdadm die Partitionen von selbst findet). Dann mittels mdadm --create und den entsprechenden Parametern erstellen (siehe Manpage oder mdadm --help --create) und via /etc/mdadm.conf die automatische Erkennung einstellen. Dann /etc/fstab mit dem neuen Mountpoint /dev/md0 (bzw. md1/2/3/whatever) versehen, und das ganze sollte laufen. Während das RAID sich noch aufbaut, kann es trotzdem schon benutzt werden. Alles im laufenden System.
Idealerweise sollte dann noch eine Mailbenachrichtigung o.ä. aktiviert werden für den Fall, daß das RAID ausfällt.
SnakeKaplan
24.12.2008, 22:56
Memtest konnte wirklich die vollen 8GB durchtesten? Dann wird vermutlich eher ein Software-Fehler vorliegen.
Ich hab jeden Riegel jeweils einzeln getestet.
Bei voller Bestückung ist der Test ja immer abgebrochen
@ RAID:
Ich glaub,e ich werde hier zum Hardware-Raid gezwungen.
Die Frage ist jetzt:
Die Platten des RAIDs tauchen im BIOS (zumindest als einzelne Festplatten) nicht auf oder?
Energiequant
25.12.2008, 11:22
Hm, gute Frage, damit kenn ich mich auch nicht so genau aus. Der RAID-Controller erweitert jedenfalls das BIOS. Wenn er nicht onboard sitzt, wählt man vermutlich nur irgendwas wie "SCSI-Controller" im BIOS aus, den Rest dann im Setup des RAID-Controllers. Bei Onboard kanns sein, daß die einzelnen RAID-Partitionen auch im normalen BIOS auftauchen.
Wieso wirst Du denn dazu gezwungen? Erkundige Dich besser vorher, ob der verbaute Controller überhaupt was taugt, zumindest einige Onboard- oder auch billige Einbau-Controller scheinen nichts als Mist zu produzieren und bieten - außer Systemunabhängigkeit - auch keine Vorteile gegenüber Software-RAIDs, da sie wohl trotzdem die CPU belasten. Zum Überwachen brauchst Du dann in den Systemen natürlich noch ein Tool, das mit diesem Controller umgehen kann, sonst merkst Du nichts von Ausfällen. Ich kenne auch keinen billigen oder onboard verbauten Controller, der einzelne Partitionen auf RAID setzen kann; i.d.R. muss immer die komplette Platte gespiegelt werden. Bei Software (zumindest unter Linux) geht das aber.
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